Pro Suite
100 € je Benutzer und Monat
Salesforce nennt den Preis in Euro bei jährlicher Abrechnung. Funktionsumfang und mögliche Add-ons müssen gegen den konkreten Prozess geprüft werden.
Quelle: SalesforceSalesforce kann weit mehr als Kontakt- und Dealverwaltung. Genau deshalb beginnt eine Alternative mit dem eigenen Objektmodell, den Automationen, APIs, Berichten und Berechtigungen – nicht mit dem Versprechen, eine Plattform eins zu eins billiger nachzubauen.
Kurzantwort: Eine Salesforce-Alternative ist realistisch, wenn der genutzte Prozess kleiner und stabiler ist als die Plattform, Daten und Integrationen exportierbar sind und ein fachlicher Owner die Zielarchitektur verantwortet. Für Standard-CRM können offene oder schlanke Systeme tragen; komplexe Plattformlogik sollte schrittweise entkoppelt werden.
Preis- und Quellenprüfung: 2026-07-23
Für wen diese Prüfung passt
Mittelständische Vertriebsteams mit überschaubarem Objekt- und Rollenmodell
Unternehmen vor einem Ausbau auf höhere Editionen oder zusätzliche Sales-Produkte
Teams mit klarer Nutzung von Leads, Accounts, Kontakten, Opportunities und wenigen Kernreports
Organisationen, die Datenexport, API-Abhängigkeiten und Automationen technisch prüfen können
Öffentliche Preisbasis
Die Einordnung trennt veröffentlichte Konditionen von eigenen Rechenannahmen. Rabatte, Zusatzmodule, Steuern, Implementierung und individuelle Verträge werden nur berücksichtigt, wenn sie öffentlich belegt oder ausdrücklich angenommen sind.
Primäre Preisquelle öffnenPro Suite
100 € je Benutzer und Monat
Salesforce nennt den Preis in Euro bei jährlicher Abrechnung. Funktionsumfang und mögliche Add-ons müssen gegen den konkreten Prozess geprüft werden.
Quelle: SalesforceEnterprise
175 € je Benutzer und Monat
Die deutsche Herstellerseite bezeichnet diese Stufe als Großunternehmen beziehungsweise Enterprise und nennt jährliche Abrechnung.
Quelle: SalesforceUnlimited
350 € je Benutzer und Monat
Der veröffentlichte Preis gilt bei jährlicher Abrechnung. Weitere Sales-Produkte und Add-ons werden auf der Herstellerseite separat ausgewiesen.
Quelle: SalesforceBeispielrechnung, keine Prognose
Zeitraum: 36 Monate
Beispielhafter Drei-Jahres-TCO: 111.600 Euro netto.
Nur der Lizenzpreis stammt aus der Salesforce-Preisseite. Migration und Betrieb sind offen genannte Rechenannahmen. Add-ons, Rabatte und kundenspezifische Leistungen können den realen Wert verändern.
Typische Prüfpunkte im Mittelstand
Custom Objects, Felder, Validierungen, Page Layouts und Rollen bilden oft gewachsene Fachlogik ab. Diese Logik muss vor einer Ablösung inventarisiert und fachlich bewertet werden.
Automationen, Apex-Code, installierte Pakete und Integrationen können Prozesse außerhalb des sichtbaren CRM abbilden. Ein reiner CSV-Export erfasst diese Abhängigkeiten nicht.
Forecasts, Dashboards und Berechtigungen sind Teil der Arbeitsweise. Eine Alternative muss nicht jeden Bericht kopieren, aber jede entscheidungsrelevante Kennzahl reproduzierbar liefern.
Der Basistarif ist nur ein Kostenblock. Separate Sales-Produkte, Support, Daten- oder KI-Funktionen werden erst nach einer vollständigen Vertrags- und Nutzungsaufnahme vergleichbar.
Alternativen
Rollen, Editionen, ungenutzte Pakete und Erweiterungen werden je Prozess geprüft. Bestehende Plattformlogik bleibt dort erhalten, wo ihr Neuaufbau keinen wirtschaftlichen Vorteil hätte.
Passt, wenn: komplexe Konfiguration produktiv genutzt wird, aber Lizenz- oder Add-on-Bestand nicht mehr zum Team passt.
Grenze: Proprietäre Automationen und Plattformabhängigkeit bleiben Teil der Architektur.
Das selbst hostbare Open-Source-CRM stellt ein anpassbares Daten- und Workflow-Fundament bereit. Es eignet sich als Zielbild für klar begrenzte Vertriebsprozesse.
Passt, wenn: Standard-CRM plus wenige eigene Objekte benötigt werden und ein technisches Betriebsteam vorhanden ist.
Grenze: Apex, AppExchange-Pakete, komplexe Governance und Salesforce-spezifische Logik werden nicht automatisch übertragen.
Ein eigenes Datenmodell bildet nur die für Angebot, Pipeline, Account und Übergabe benötigten Entitäten ab. Standardisierte APIs halten E-Mail, Kalender, ERP und Reporting getrennt anschließbar.
Passt, wenn: der Vertriebsprozess dauerhaft vom Marktstandard abweicht und diese Abweichung geschäftlich relevant ist.
Grenze: Das Unternehmen übernimmt Produkt-Roadmap, Sicherheit, Tests, Support und technische Schuld.
Ein Agent liest eingehende Anfragen, ergänzt freigegebene Daten, bereitet nächste Schritte vor und aktualisiert nach Freigabe das führende CRM. Dadurch wird Workflow-Logik nicht zwingend an eine große Suite gebunden.
Passt, wenn: Qualifizierung und Systempflege den Hauptaufwand verursachen, während das Kern-Datenmodell überschaubar bleibt.
Grenze: Sensible Entscheidungen, Datenrechte und Forecast-Verantwortung bleiben beim Menschen und im führenden System.
Vom Check in den Betrieb
Editionen, aktive Rollen, Datenobjekte, Automationen, Berichte, Schnittstellen und Vertragsfristen werden je Geschäftsfunktion dokumentiert.
Ergebnis: Ist-Kosten, Muss-Funktionen und ein priorisierter Ablösekandidat
Ein begrenzter Prozess läuft mit kopierten Testdaten, klaren Freigaben und denselben Qualitätskriterien wie im bestehenden CRM.
Ergebnis: Beleg für Datenmodell, Bedienbarkeit, Integration und Prozessqualität
Felder, Historie, Rechte und Schnittstellen werden mit Rückfallweg übertragen; der Altbestand bleibt bis zur fachlichen Abnahme lesbar.
Ergebnis: Produktive Alternative mit dokumentierter Migration und Verantwortlichkeit
Agentenaktionen, Datenqualität, Fehlerraten, Modellkosten und Änderungen am Vertriebsprozess werden gemessen und kontrolliert weiterentwickelt.
Ergebnis: Nachvollziehbarer Betrieb statt neuer unkontrollierter Abhängigkeit
Passende Agenten-Bausteine
Zeigt den begrenzten Prozess von Eingang und Qualifizierung bis zur kontrollierten CRM-Aktualisierung.
LösungsbeispielHilft, operative Übergaben außerhalb proprietärer CRM-Automationen nachvollziehbar zu koordinieren.
LösungsbeispielOrdnet Modell- und Toolkosten pro akzeptiertem Ergebnis statt nur pro API-Aufruf ein.
Preis- und Produktangaben beziehen sich auf die verlinkten öffentlichen Quellen. Konditionen können sich ändern; maßgeblich ist das konkrete Angebot des jeweiligen Anbieters. Eigene Rechnungen sind separat als Annahme gekennzeichnet.
Öffentliche EUR-Preise pro Benutzer und Monat für Pro, Enterprise und Unlimited bei jährlicher Abrechnung.
Abgerufen am 2026-07-23
Offizielle Datenexport-Funktion, Editionsverfügbarkeit und CSV-Ausgabe für Organisationsdaten.
Abgerufen am 2026-07-23
Offizielle Dokumentation für den Betrieb des Open-Source-CRM auf eigener Infrastruktur.
Abgerufen am 2026-07-23
FAQ
Für einen fokussierten Vertriebsprozess kommen ein offenes CRM wie Twenty, eine schlanke Individualanwendung oder ein vorhandenes CRM mit Agenten-Unterstützung infrage. Ob das trägt, hängt von Custom Objects, Automationen, Paketen, Berichten, Rechten und Integrationen ab. Eine Plattform mit viel eigener Logik wird nicht seriös durch einen einfachen Kontaktmanager ersetzt.
Salesforce nennt für die Enterprise-Stufe der Sales Cloud 175 Euro je Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Die Pro Suite wird mit 100 Euro, Unlimited mit 350 Euro je Benutzer und Monat ausgewiesen. Add-ons, weitere Produkte, Support und individuelle Konditionen sind separat zu prüfen.
Ja. Salesforce dokumentiert einen Organisations-Datenexport in CSV-Dateien. Je Edition ist er monatlich oder wöchentlich verfügbar. Metadaten wie Felder, Layouts, Automationen und Code sind von den Geschäftsdaten zu unterscheiden und benötigen einen eigenen Sicherungs- und Migrationsplan.
Wenn kritische Prozesse in unbekannten Flows, Apex-Code, installierten Paketen oder Integrationen stecken, ist eine direkte Komplettablösung zu riskant. Dann sollte zuerst ein einzelner Prozess entkoppelt, parallel getestet und mit einem dokumentierten Rückfallweg produktiv gesetzt werden.
Ein KI-Agent ersetzt keine vollständige CRM-Plattform. Er kann klar begrenzte Aufgaben wie Recherche, Qualifizierung, Antwortentwürfe oder kontrollierte Datenpflege übernehmen. Datenmodell, Rechte, Historie, Berichte und Systemverantwortung bleiben notwendige Bausteine.
Nächster Schritt
Im Kostenaudit erfassen wir Verträge, tatsächliche Nutzung, Integrationen, Datenexport und Betrieb. Das Ergebnis ist eine priorisierte Entscheidung: optimieren, konsolidieren, ersetzen oder bewusst behalten.